So kommt die Katze warm durch den Winter

Katzenbesitzer wissen es: Mieze liegt am liebsten in einem sonnigen Fleck auf der Fensterbank und genießt die Wärme. Kein Wunder, dass die meisten Katzen wenig glücklich sind, wenn es im Herbst kalt, grau und nass wird. Natürlich können Herrchen und Frauchen ihrer Katze keine vier Monate Winterurlaub am Mittelmeer spendieren – doch sie können einiges dazu beitragen, dass sich Mieze auch im kalten Winter zuhause wohl fühlt.

Heizdecke für den Platz an der Sonne

Während die Sommersonne die Fensterbank behaglich anwärmt, ist es auf ihr im Winter meist sehr kalt. Schon eine einfache zusammengelegte Decke kann viel dazu beitragen, dass die Katze auch im Winter ihren Lieblingsplatz am Fenster weiter genießen kann. Dabei sollten Besitzer jedoch auch darauf achten, dass das Fenster wirklich gut isoliert ist und kein eisiger Luftzug über die Fensterbank weht. Einerseits wird das der Katze ohnehin wenig Freude machen, andererseits kann sie sich eine böse Erkältung holen, wenn sie trotz Luftzug an ihrem Plätzchen verharrt.

Mittlerweile gibt es im Handel sogar beheizbare Kissen für die Fensterbank oder sogenannte Hängematten für die Heizung. Diese werden einfach vor den Heizkörper gehängt, so dass die abgegebene Wärme die Hängematte aufwärmt und es die Katze kuschelig-warm hat. Der Nachteil hier ist nur, dass ihr der gewohnte Blick aus dem Fenster fehlt.

Auf Luftfeuchtigkeit achten

Die trockene Heizungsluft in den Wintermonaten macht nicht nur dem Menschen, sondern auch der Katze zu schaffen. Tägliches Lüften der Zimmer sollte da eine Selbstverständlichkeit sein: Am besten je morgens und abends für etwa zehn Minuten alle Fenster öffnen, so dass Durchzug entsteht und die komplette Luft in der Wohnung oder auf der Wohnetage des Hauses ausgewechselt wird. In den anderen Stunden können kleine mit Wasser gefüllte Gefäße auf der Heizung helfen: Die aufsteigende Wärme aus dem Heizkörper bringt das Wasser zum Verdunsten und sorgt so für mehr Luftfeuchtigkeit und ein besseres Raumklima.

Tägliche eine Bürstenmassage

Um ausgefallene Haare und vertrocknete Hautschüppchen aus dem Fell zu entfernen, sollte die Katze in den Wintermonaten einmal pro Tag gründlich gebürstet werden. Die tägliche Sitzung sollte am besten in Form einer behaglichen Bürstenmassage durchgeführt und mit einer ausgiebigen Kuscheleinheit verbunden werden, denn die Katze in der kalten Jahreszeit meist besonders nähebedürftig und anhänglich. Die Bürstenmassage entfernt nicht nur Hautschüppchen und Haare, sondern regt auch die Durchblutung der Haut hat und stärkt das Immunsystem.

Nicht vergessen werden sollte auch das Herumtoben: Weil die Katze im Winter am liebsten nur schläft und döst, kann sie schnell an Gewicht zulegen. Daher sollte jeden Tag gut eine Viertelstunde mit Spielen und Herumtoben verbracht werden um sie auf Trab zu halten.

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